All posts by Matthias Rauer

Der Service-Katalog im IT-Service-Management: IT-Dienste transparent erfassen, beschreiben und nutzbar machen

Das Herzstück des IT-Service-Managements ist der Service-Katalog. In ihm sind die IT-Dienste des Teams erfasst, definiert und beschrieben. Im Standard bietet ein solcher Katalog für jeden IT-Dienst eine Beschreibung, die Einordnung in eine Service-Kategorie, Informationen zur Verfügbarkeit und zum Service-Owner, gegebenenfalls servicespezifische Service Level Agreements sowie Details zu den Kosten. Wenn IT-Teams ganz am Anfang der ITSM-Implementierung stehen, stellt sich die Frage, wie ein solcher Service-Katalog entwickelt und aufgebaut wird. Hier sind ein paar strategische Tipps, die bei dieser Aufgabe helfen können.

Agiles Contracting: Vom Zwangs-Audit zu vertrauensvoller Zusammenarbeit – in nur vier Wochen (T4AT 2023)

Agiles Contracting

Ein Kunde heuert einen neuen Software-Provider für die Pflege und den Ausbau seines Systems an. Die neu eingerichtete Zusammenarbeit wird vertraglich abgesichert und startet mit viel Euphorie. Doch nach ein paar Monaten schleicht sich Unzufriedenheit ein. “Die neuen Entwickler verstehen nicht, was wir wollen!” – “Die können doch nicht erwarten, dass wir sofort die Codebasis aus dem Effeff kennen!” – “Das dauert alles viel zu lange, das wird doch unfassbar teuer!” – “Wir verstehen nicht recht, was von uns verlangt wird!” … Systematisch betrachtet, zeigt sich hier das sogenannte Customer-Vendor-Problem. In einer Session auf der zwölften Tools4AgileTeams-Konferenz haben Daniel Westermayr und Fabian Biebl analysiert, wo die systematischen Ursachen dieser Problematik zu finden sind und wie Kunden und Anbieter damit umgehen können.

Data Residency: Templating.app für Jira unterstützt jetzt die lokale Datenhaltung

Blogvorschaubild Templating.app für Jira unterstützt Data Residency

Schon seit einiger Zeit bietet Atlassian für seine Cloud-Lösungen das Feature “Data Residency” an: Diese Option verleiht deiner Organisation die Kontrolle darüber, wo genau eure Daten gespeichert und verarbeitet werden. Aber was ist eigentlich mit den eingesetzten Marketplace-Apps, die Jira, Confluence & Co. über den Standard hinaus erweitern und vielfältige zusätzliche Anwendungsfälle eröffnen? Wenn zwar das Hauptprodukt, also etwa Jira, die lokale Data Residency unterstützt, deine Apps die Daten aber zu Standorten in aller Welt übertragen, bleiben zentrale Compliance-Herausforderungen weiterhin bestehen. Die gute Nachricht für alle Jira-Admins: Die Templating.app für Jira unterstützt ab sofort die lokale Datenhaltung, das heißt es ist nun möglich, den präferierten Hosting-Standort für eure Daten (wie z.B. Deutschland) auch für die App festzulegen!

Wie Entwicklungsteams Jira Service Management für ihre Zwecke und Ziele nutzen

Vorschaubild Blog Jira Service Management

Um in High-Velocity-Bereiche vorzustoßen, muss zwischen den IT- und den Entwicklungsteams ein nahtloses Alignment bestehen. Da Jira Service Management auf derselben Plattform wie Jira Software basiert, ermöglicht diese Lösung genau das. Wenn beide Unternehmensbereiche auf einer gemeinsamen Software-Basis zentralisiert sind, können Entwickler*innen Code schneller ausliefern, während die IT-Kolleg*innen in der Lage sind, dem gesamten, durchgängig sichtbaren Prozess zu folgen. Wie können Entwicklungsteams Jira Service Management derart optimieren, dass sie ihre Autonomie wahren und gleichzeitig ein enges Zusammenspiel mit den IT-Teams herstellen? Das beleuchten wir in diesem kompakten Beitrag.

Floating Teams – abseits des “Sieben-plus/minus-zwei”-Dogmas (T4AT 2023)

Vorschaubild Floating Teams Beitrag

Agile Teams funktionieren dann am besten, wenn sie klein (sieben plus/minus zwei Personen) und stabil sind. Außerdem sollen die Teams wertvolle Funktionalität “End-to-End” umsetzen und die Mitglieder exklusiv in ihrem Team arbeiten. Es gibt allerdings einige Kontexte, in denen diese drei Forderungen nicht gleichzeitig erfüllt sein können. Floating Teams adressieren diese Herausforderung. Sie basieren auf großen Teams (häufig um die 30 Personen), in denen sich kurzzeitig kleinere, temporäre Teams für einzelne Aufgaben bilden.

Der richtige Zeitpunkt für die ITSM-Implementierung ist jetzt!

ITSM Specialization

Der Weg zur Etablierung eines professionellen, systematischen IT-Service-Managements ist von Hürden gespickt und voller offenen Fragen. Die beste Unterstützung auf dieser Reise bietet ein Partner mit offizieller Atlassian ITSM-Spezialisierung. So kann sich dein Team bei der ITSM-Implementierung die Erfahrungen anderer Organisationen zunutze machen und zeitraubende, kostspielige Fehler vermeiden.

Militärische Mantras und moderne Führungsarbeit – eine ungewöhnliche Perspektive auf Leadership (T4AT 2023)

Beim Militär weltweit sind Mantras effektiv im Einsatz, und Führungskräfte können davon viel für das eigene tägliche Tun lernen. Zahlreiche militärische Mantras wie “First in, last out”, “No man left behind” und weitere haben in militärischen Extremsituationen maximale Effektivität gezeigt. Aber warum? Die Gründe, ein Vorgehen zum Einsatz und den Mehrwert von Mantras für Leadership im agilen Umfeld hat Tim Schneider in einem inspirierenden Vortrag bei der Tools4AgileTeams-Konferenz aufgezeigt.

Das neue Jira – Jira Software und Jira Work Management werden zu einem Produkt vereint

Jira Work Management Jira Software Merge Blog

In der dynamischen, technisch geprägten Welt der modernen Wissensarbeit ändern sich die Dinge schnell – und in der Regel ändern sie sich derart, dass sie komplizierter und schwieriger werden. Da ist es eine willkommene Abwechslung, wenn das Gegenteil zutrifft und die Dinge einfacher werden statt komplizierter, oder? Bei der diesjährigen Ausgabe der Kunden- und User-Konferenz Team ’24 hat Atlassian soeben eine solche Vereinfachung verkündet – und sie betrifft das Produktflaggschiff von Atlassian: Die beiden separaten Tools Jira Software und Jira Work Management werden zu einer Lösung verschmolzen. Diese trägt nun den simplen Namen Jira, ganz ohne Namensanhängsel.

Moderne Softwareentwicklung: Integrative Verbesserungen in Jira, Compass und Bitbucket

Die moderne Softwareentwicklung ist ein komplexer Prozess – und die Verantwortlichkeiten der Entwicklungsteams werden immer umfangreicher. Diese Komplexität lässt sich besser handhaben, wenn alle nicht miteinander verknüpften Informationen an einem zentralen Ort zusammengeführt werden. Dadurch sinkt die Last, Informationen zu sammeln und zu koordinieren – und die Teams können sich eher auf diejenigen Dinge fokussieren, auf die es ankommt: Probleme lösen, Code schreiben, lernen. Nun hat Atlassian einige neue Möglichkeiten eingeführt, um die Prozesse zwischen Jira, Bitbucket und Compass zu vereinfachen und dadurch die Developer Experience zu verbessern.

Ermächtigung von Produktteams: Continuous Discovery für effektive Wertschöpfung (T4AT 2023)

Continuous Discovery

Viele Produktteams sind überlastet – und dennoch bleibt der Wert ihrer Arbeit manchmal hinter den Hoffnungen und Erwartungen der Stakeholder zurück. Woran liegt das? Mathias Böhmer, seines Zeichens Produkt-Coach und Business-Psychologe, führt die Problematik auf zwei Faktoren zurück: Einerseits besteht in vielen Teams eine ausgeprägte Fixierung auf Feature-Requests, andererseits herrscht ein Mangel an Autonomie – und diese Gemengelage führt in der Konsequenz dazu, dass die Produktteams zu Getriebenen ihrer eigenen Produkte werden! Doch es gibt einen Ausweg aus dem Dilemma: Continuous Discovery.