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Zusammenspiel zwischen Jira und Confluence

Drei Beispiele für eine wirkungsvolle Integration

14. November 2023

Nicht nur die ausgereiften Funktionen der einzelnen Produkte, auch die tiefe Verzahnung zwischen ihnen machen die Tools von Atlassian so erfolgreich und mächtig. Wenn Teams sowohl Jira als auch Confluence verwenden, ergeben sich zusätzliche Optionen, die geeignet sind, die Produktivität zu fördern, die Sichtbarkeit von Informationen zu verbessern und ungeliebte manuelle Aufgaben zu reduzieren. In diesem Beitrag zeigen wir dir drei Beispiele, wie sich Jira und Confluence gemeinsam besonders wirksam nutzen lassen.
Zusammenspiel zwischen Jira und Confluence

Die Projektaufgaben in Kontext setzen – in Jira

Wer kennt sie nicht, Fragen wie: Worauf basiert eigentlich diese Projektanforderung? Oder: Welchen Hintergrund hat jene Projektentscheidung? Das Feature “Project Pages” in Jira erleichtert es dem Team, die Antworten auf solche Fragen schnell an die Oberfläche zu befördern und mehr Transparenz zu schaffen – und zwar innerhalb von Jira selbst.

Das entsprechende Tab erlaubt es, Confluence-Inhalte in Jira zu integrieren. Und dort kann das Team den entsprechenden Content bearbeiten, organisieren und sogar neue Seiten aus Jira heraus erstellen. So entsteht direkt im Projektmanagement-System wertvoller zusätzlicher Kontext im Hinblick auf Sprintziele, User-Storys, Spezifikationen und beliebige andere Aspekte der aktuellen Arbeit.

 

 

Übrigens: Wenn ihr Projektseiten nutzt, empfiehlt es sich, auf das eine oder andere Helferlein zurückzugreifen, um noch mehr aus der Confluence-Jira-Integration herauszuholen.

  • Wird das Jira-Roadmap-Makro in Confluence eingefügt, entsteht dort ein Blick auf das große Ganze eines spezifischen Jira-Projekts.
  • Das Jira-Issues-Makro erlaubt es dir, aktuelle Vorgänge mit den zugehörigen Statusinformationen auf dynamische Art und Weise in Confluence darzustellen.
  • Mit dem Jira-Charts-Makro kannst du erweiterten Kontext bezüglich der laufenden Arbeiten in Confluence visualisieren.

 

Mehr Transparenz für Teams und Stakeholder

Die Auslieferung eines Projekts oder Releases erfordert ein Alignment und enges Zusammenwirken über mehrere Teams hinweg, doch von Fall zu Fall ist es für manche der beteiligten Teams schwierig, über den aktuellen Stand der Dinge auf dem Laufenden zu bleiben. Deshalb sind gute, aktuelle Release Notes essenziell, um Stakeholder jederzeit über die jüngsten Updates informieren zu können.

Die Confluence-Integration in Jira versetzt Teams in die Lage, Release Notes auf Knopfdruck zu erstellen und auf diese Weise alle Arbeiten eines spezifischen Releases abzubilden und zu dokumentieren. An einem Release hat es eine späte Änderung gegeben? Kein Problem: Änderungen werden automatisch mit den Release Notes in Confluence synchronisiert. Damit entfällt die (oftmals lästige) manuelle Erstellung und Pflege solcher Updates.

 

 

Die richtigen Informationen in Retrospektiven

Retrospektiven bilden einen grundsätzlichen, unverzichtbaren Baustein des agilen Prozesses in technischen wie nicht-technischen Teams. Sie dienen dazu, die Arbeit im Team zu reflektieren, Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren und Maßnahmen für künftige Iterationen festzulegen.

Wenn ein Sprint komplettiert wird, haben Teams, die Confluence und Jira einsetzen, die Möglichkeit, mithilfe der Retrospektiven-Vorlage eine entsprechende Seite in Confluence vorzubereiten. Es genügt, in Jira die Box “Create a retrospective page for this sprint” zu aktivieren – den Rest übernehmen die Systeme von selbst. Die Retrospektive ist automatisch mit dem Burndown-Chart des Sprints verknüpft. Während das Team also seine Retro dokumentiert, sind die zentralen Metriken der zurückliegenden Entwicklungsperiode stets präsent.

 

 

Die Integrationsmöglichkeiten der Atlassian-Cloud-Lösungen

Confluence und Jira in der Cloud gemeinsam zu nutzen, eröffnet euren Teams effektive Möglichkeiten, die Zusammenarbeit zu vertiefen, Kontext- und Tool-Wechsel zu minimieren, Prozesse zu straffen und das Projektmanagement im Allgemeinen reibungsärmer zu organisieren. Features wie die Projektseiten, die Release Notes und die Retrospektiven nehmen euch manuelle Arbeit ab und schaffen einfache Wege, effizienter zu arbeiten.

Möchtest du mehr über die Cloud-Produkte von Atlassian wissen? Der Support für die Produktreihe Atlassian Server läuft im Februar 2024 aus. Es ist also höchste Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen und die Cloud-Migration ernsthaft in Angriff zu nehmen.

Den Umstieg deiner bestehenden Atlassian-Systeme in die Cloud musst du mit deinem Team nicht allein beschreiten: Wir unterstützen dich gerne bei deiner Reise – von der Lizenzberatung und dem Lizenzeinkauf über das systematische App-Assessment bis zur Test- und Produktivmigration. Du willst mehr erfahren? Dann stelle deine Fragen gerne einfach per E-Mail an atlassian-licensing@seibert-media.net oder vereinbare direkt einen Beratungstermin mit unserem Expert*innen (auf Deutsch oder Englisch möglich).

Übrigens: Mit dem Cloud Migration Trial kannst du die Atlassian Cloud und ihre Vorzüge selbst testen und umfangreiche Erfahrungen sammeln, ohne dein bestehendes Produktivsystem zu beeinträchtigen. Und wenn du evaluieren möchtest, ob dein Unternehmen bereit für den Umstieg ist, hilft dir unser Cloud-Quiz bei der Einschätzung und Bestandsaufnahme!

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